Sonntag, 10. Januar 2016

long time no see

das stimmt und lange zeit hatte ich auch zu viel verschiedenes im kopf, als dass ich es in worte fassen könnte. das ist jetzt eigentlich auch nicht anders, aber ich wollte wenigstens einen teil loswerden.

ein paar wochen und alles ist anders, um genau zu sein kann sich alles in einer sekunde ändern. es ist unfassbar, was für schreckliche dinge das leben für manche menschen bereit hält. 
 - auf der anderen seite gibt es die schönen dinge, die sich ändern. ein paar wochen und alles ist anders, im positiven sinn. du hast keinen blassen schimmer, wie du vorher den tag durchlebt hast, wie du vorher mit problemen umgegangen bist, wie dein leben vorher war. 
besonders seltsam ist es, wenn sich beides ändert, im positiven und negativen sinn. ein paar wochen und alles ist anders. du kannst dich fast gar nicht mehr daran erinnern wie dein leben noch im sommer war, dir wird so viel bewusst und du kannst deinen eltern gar nicht oft genug sagen, wie lieb du sie hast. du bist zerrissen, weil ein teil von dir überglücklich ist und ein teil verzweifelt versucht das negative irgendwie zu bewältigen. es ist komisch zu wissen, dass du in ein paar wochen plötzlich alles fühlst, woran du vor diesen wochen nicht mal im traum gedacht hast. du fühlst dich als hätte ein kran dein haus und dein leben einmal hochgehoben, ein bisschen geschüttelt und wieder auf seinen alten platz gestellt. aber es ist klar, dass der kran alles durcheinander gebracht hat und nicht alles beim alten ist. 
ich weiß nicht, wie es weiter geht. das weiß keiner, aber ich hoffe inständig, dass das gute bald überwiegt.

- vielleicht ein bisschen überdramatisiert -

Freitag, 31. Juli 2015

lass die ander'n sich verändern und bleib so, wie du bist

Ich frage mich so viele Dinge.
Ich frage mich, warum wir Menschen im Sommer glücklicher sind, warum so viele das Meer über alles lieben. 
Ich frage mich, wie viele Orte ich noch besuchen werde, wie alt ich werde, mit wem ich all diese Reisen unternehmen werde. 
Ich frage mich, was für einen Beruf ich später haben werde, ob ich glücklich damit sein werde.
Ich frage mich, was die Menschen um mich herum denken. Der Fremde, mit dem ich mir Blicke zuwerfe, den ich aber nie wieder sehen werde. Aber auch Bekannte, mit denen ich nicht viel Kontakt habe. Ich frage mich, was sie alles erlebt haben, was sie verletzt hat, wie viele Menschen sie geliebt haben.
Ich frage mich, ob wirklich nur die Liebe zählt, was Liebe überhaupt ist, ob viele wissen, dass man auch ohne sie glücklich sein kann. 
Ich frage mich, wie viele ihren Seelenverwandten bereits gefunden haben, wie viele überhaupt an so etwas glauben.
Ich frage mich, wie ich meinen Seelenverwandten kennenlerne, ob ich ihn schon kennengelernt habe.
Ich frage mich so viele Dinge und meine Gedanken stehen niemals still.


Montag, 23. März 2015

i have thought about you a lot lately

hola! 
Die letzten Wochen waren schon viel entspannter als der Februar und jetzt steht nur noch die Mottowoche der Abiturienten an, dann sind schon Ferien! btw: es wird so komisch, wenn ich zu den Ältesten auf der Schule gehöre. Egal, der Frühling hat sich zwischenzeitlich auch schon blicken lassen und wie jedes Jahr stelle ich fest, dass bei Sonnenschein alles gleich mehr Spaß macht. Deswegen freue ich mich auch jetzt schon auf den Sommer! Aber gleichzeitig will ich auch nicht, dass die Zeit so schnell vergeht. Immerhin ist jetzt bald April und ich stecke manchmal immer noch im November fest. Zeit ist so strange. Wir wollen, dass sie schneller geht, aber gleichzeitig geht es uns zu schnell. Vielleicht ändert sich das, wenn man älter wird, aber momentan ist es ein ewiges Hin und Her. Doch zwischen dem ganzen Warten reden wir uns ein, dass man für den Moment leben muss. Im Grunde genommen versuche ich das auch, aber ich denke, man kommt eigentlich nicht drumherum, mal auf das Wochenende oder Schulschluss zu warten oder auf der anderen Seite über die Vergangenheit nachzudenken. Es geht nur darum, die Mitte zwischen all dem zu finden. So einfach das auch klingt. 
xx 




Donnerstag, 26. Februar 2015

there's something about your style, the way you walk, the way you smile

Die letzten Wochen waren Stress pur: Facharbeit, Tanzaufführung, Varietéabend organisieren... Jetzt ist eigentlich fast schon Entspannung, obwohl Klausurenphase ist und mein Theaterkurs stresst. Wieder einmal bestehen meine Gedanken nur aus Schule. Die letzten zwei Wochenenden war ich fast ständig in der Schule und generell kann ich mich immer auf irgendeine Aktion oder Klausur vorbereiten. Es nervt, es nervt so sehr. Dieses Wochenende kann ich mich hoffentlich ein bisschen ausruhen und den Schulstress vergessen. Ich habe so viele Sachen, um die ich mich kümmern muss und an die ich denke, dass ich, selbst wenn ich dann über was Normales spreche, das Gefühl habe, ich befinde mich gar nicht im Gespräch, sondern bin ganz woanders. Irgendwo viel weiter weg. Als würde ich gar nicht den Moment leben, sondern in einer Parallelwelt. Aber gleichzeitig fallen mir trotzdem so viele kleine Details auf, die überhaupt nicht mehr in meinen Kopf reinpassen. Okay, das alles ruft inständig nach einer Pause. Die brauche ich auch. / Manchmal kann ich nicht nachvollziehe, wie manche Leute einen selbst nicht verstehen können. Gut, wenn das Menschen sind, mit denen du eh nur oberflächlich Kontakt hast und sie im Grunde nichts über dich wissen, kann ich das verstehen. Die verstehe ich ja auch oft nicht. Aber wenn das jemand von deinen allerbesten Freunden ist, dann frage ich mich wirklich, was los ist. Sie kennen dich doch und sollten dich doch eigentlich ohne Worte verstehen. Aber das tun sie nicht. Im Gegenteil, man schweigt sich an und diese Stille sagt zwar viel aus, aber verbreitet auch so negative Stimmung, dass man sich eh am liebsten entfernt. Und in solchen Momenten fallen dir alle komischen Meinungen und Angewohnheiten dieser Person auf und, obwohl man es gar nicht will, hat man ständig die alle im Kopf. Ich rede mir dann immer ein, dass es bei all deinen Freunden Phasen gibt, in denen du sie nicht abkannst. Aber dann habe ich auf der anderen Seite wieder meine beste Freundin, mit der ich mich in solchen Phasen am besten verstehe. Irgendwie habe ich das Gefühl, wir sind eh die einzigen, die uns gegenseitig richtig verstehen. ach ich denke einfach zu viel, ich sollte aufhören :D xx